Das Bundesgericht, die höchste Instanz in der Schweiz. Für viele Bürgerinnen und Bürger in der Schweiz ist dieses Gericht der Inbegriff der Gerechtigkeit. Aber mit der Zurückweisung des Raserurteils von Muri (siehe hier) werden viele Bewohner unseres Landes diese Einstellung überdenken.
Liest man die Begründungen in der Presse, warum dieses Urteil aufgehoben wurde, fragen sich viele Leute, ob diese Aufhebung nicht ein Freibrief für die Raserei im Generellen ist. Dass die Aargauer Richter einen Präzedenzfall schaffen wollten glaube ich nicht unbedingt. Aber es ist sicher, dass die öffentliche Meinung sicher ihren Beitrag dazu geleistet hat.
Nur: Für alle Angehörigen, welche bei solchen Unfällen geliebte Menschen verloren haben, sind solche Urteile Salz in der (noch immer offenen) Wunde. Das Unverständnis beim Lesen solcher Meldungen sowie der Zorn und die Unzufriedenheit mancher Einwohner kam ich gut nachvollziehen.
Gleich vorweg: Ich bin gegen totale Überwachung der Bürger! Aber meiner Meinung nach müsste jeder Neulenker, der ein Auto kauft, eine BlackBox (siehe hier und hier) installieren und diese durch eine jährliche, unangemeldete Prüfung auswerten lassen. Damit könnten gleich mehrere "Fliegen" mit einer Klatsche geschlagen werden.
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Mittwoch, 31. Januar 2007
Dienstag, 30. Januar 2007
Raserurteile in der Schweiz
Heute hat das Bundesgericht in der Schweiz ein Raserurteil aufgehoben und an die vorherige Instanz zurück gewiesen (2 Tote, 7 Verletzte, siehe hier).
Toll! Wir (und damit auch ich) sind früher auch schnell (zum Teil sehr schnell) unterwegs gewesen. Was wir aber praktisch nie gemacht haben waren Rennen! Auch wir hatten schnelle Autos (140 PS oder mehr, 220 und mehr KM/h Spitzengeschwindigkeit). Unsere Autos hatten aber mehrere Vorteile: Sie waren schwer (mein damaliges Auto, ein Mazda 323 1.6l Turbo Allrad, wog 1450 KG) und sicher (Hochgeschwindigkeitsreifen, sehr gutes Fahrgestell usw.).
Sicher: Auch wir hatten unseren Spass, egal ob Schweizer, Italiener, Griechen oder aus einem anderen Land. Aber wir wussten wo unsere Grenzen waren. Wir fuhren mit Verstand und Weitsicht. Wir fuhren entweder auf der Autobahn (mit 210 KM/h) oder nachts und ausserorts (auch da gab es mal 100 - 120 KM/h).
Was ist der Unterschied zwischen damals und heute? Ein grosser Unterschied ist, dass wir damals das Geld nicht einfach von der Bank oder den Eltern bekamen. Wir mussten dafür arbeiten und so war es ganz selten, dass ein 18 jähriger Fahrer schon einen 3er BMW mit 150 PS unter dem Ar... hatte.
Wie ihr vielleicht gemerkt habt geht es nicht um Ausländer. Auch zu unserer Zeit waren wir mit unseren ausländischen Freunden unterwegs. Aber auch unser Freunde aus dem Ausland mussten (wie wir) das Geld für die Fahrzeuge erarbeiten und bekamen es nicht von irgendwelchen Ämtern in den Hintern geschoben.
Toll! Wir (und damit auch ich) sind früher auch schnell (zum Teil sehr schnell) unterwegs gewesen. Was wir aber praktisch nie gemacht haben waren Rennen! Auch wir hatten schnelle Autos (140 PS oder mehr, 220 und mehr KM/h Spitzengeschwindigkeit). Unsere Autos hatten aber mehrere Vorteile: Sie waren schwer (mein damaliges Auto, ein Mazda 323 1.6l Turbo Allrad, wog 1450 KG) und sicher (Hochgeschwindigkeitsreifen, sehr gutes Fahrgestell usw.).
Sicher: Auch wir hatten unseren Spass, egal ob Schweizer, Italiener, Griechen oder aus einem anderen Land. Aber wir wussten wo unsere Grenzen waren. Wir fuhren mit Verstand und Weitsicht. Wir fuhren entweder auf der Autobahn (mit 210 KM/h) oder nachts und ausserorts (auch da gab es mal 100 - 120 KM/h).
Was ist der Unterschied zwischen damals und heute? Ein grosser Unterschied ist, dass wir damals das Geld nicht einfach von der Bank oder den Eltern bekamen. Wir mussten dafür arbeiten und so war es ganz selten, dass ein 18 jähriger Fahrer schon einen 3er BMW mit 150 PS unter dem Ar... hatte.
Wie ihr vielleicht gemerkt habt geht es nicht um Ausländer. Auch zu unserer Zeit waren wir mit unseren ausländischen Freunden unterwegs. Aber auch unser Freunde aus dem Ausland mussten (wie wir) das Geld für die Fahrzeuge erarbeiten und bekamen es nicht von irgendwelchen Ämtern in den Hintern geschoben.
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